Wirtschaft : Lufthansa: "Wir sparen sogar durch die Streiks" - Die Post greift auf Lkw zurück

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Die Deutsche Post lässt von den 70 Millionen Briefen pro Nacht rund zwölf Millionen per Flugzeug befördern. Rund acht Millionen davon fliegen in Lufthansa-Maschinen. Der Rest wird von Flugzeugen der Deutschen BA oder Hapag Lloyd transportiert. In der Nacht zum Freitag mussten also rund drei Viertel aller Briefe am Boden bleiben. Doch bei der Deutschen Post sieht man den Streik bei der Deutschen Lufthansa gelassen. "Wir haben Pläne für den Notfall", sagt Sprecher Norbert Schäfer. Diese sind vor allem für den Winter, wenn Flüge wegen schlechten Wetters oder wegen Schnee nicht stattfinden können, gedacht. Die Briefe werden dann per Lkw transportiert. Mehrere hundert waren in der Nacht zum Freitag unterwegs. Für die Post kommt dies billiger als der Transport auf dem Luftweg, sagt Schäfer. Allerdings kann es zu Verzögerungen kommen. Briefe die bereits Freitag im Briefkasten liegen sollten, werden zum Teil erst am Sonnabend zugestellt.

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