Wirtschaft : Lurchi bleibt bei Schuhen

Aber Salamander gibt seine Fertigung in Schwaben im Herbst auf KORNWESTHEIM (rtr).Salamander will trotz der Verluste im industriellen Schuhbereich an seinem Geschäft mit Schuhen festhalten.Vorstandschef Claudius Haasis sagte am Donnerstag in Kornwestheim, der Bereich werde aber bei Salamander in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren, weil der Bereich Dienstleistungen auch über Zukäufe weiter ausgebaut werden solle.Zudem soll die Schuhproduktion rechtlich verselbständigt werden."Die Ausgliederung eröffnet uns die Option für Partnerschaften", sagte Haasis.Die künftige Struktur des Konzerns soll die Hauptversammlung im Jahr 1999 absegnen.Im laufenden Jahr erwartet der Salamander-Konzern ein Umsatzplus um sechs bis sieben Prozent auf über 1,56 Mrd.DM und einen mit dem Vorjahr "vergleichbaren" Jahresüberschuß.Im vorigen Jahr hatte der Konzern 1,48 (Vorjahr 1,33) Mrd.DM umgesetzt und einen Überschuß von 15,9 (Fehlbetrag 21,9) Mill.DM ausgewiesen.Die größte Sparte Schuhe legte beim Umsatz nur um 1,8 Prozent auf 589,9 Mill.DM zu.Wachstumsmotor waren mit plus 47,1 Prozent auf 411,9 Mill.DM die Dienstleistungen.Je Aktie soll eine Dividende von fünf DM je Aktie gezahlt werden.1996 war sie ausgefallen.Haasis sagte, Salamander wolle in den nächsten drei Jahren den defizitären Industriebereich Schuhe sanieren, zu dem neben dem Schuhgeschäft auch die Immobilien gehören.Die Zahl der Produktionsstandorte soll bis zum Jahr 2000 auf 22 - von 39 - sinken.Unter anderem werde die Fertigung in Kornwestheim mit weniger als 50 Mitarbeitern im Herbst geschlossen.

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