Wirtschaft : Makromarkt steht zu Jobs in der Berliner Zentrale

-

Berlin Die Elektro-Handelskette Makromarkt ist am Dienstag der Befürchtung entgegengetreten, dass weitere Stellen gestrichen und sogar die Zentrale in Berlin geschlossen werden könnte. „Das ist eine unsinnige Spekulation und hat mit unseren Plänen nichts zu tun“, sagte der Einkaufs-und Marketingleiter des Unternehmens, Harald Zutz, dieser Zeitung. Es könne allenfalls noch zur Schließung von einigen der sieben Ypso-Filialen kommen, in denen Restposten angeboten werden. In Berlin gibt es einen dieser Märkte. Die rund 160 Arbeitsplätze in der Berliner Verwaltung seien nicht in Gefahr. „Ohne die Zentrale in Berlin wären wir gar nicht arbeitsfähig“, erklärte Zutz.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte am Montag die Befürchtung geäußert, dass weitere Entlassungen anstehen könnten, weil das Unternehmen weiter in der Krise stecke. Der Abbau von 152 Stellen bei Makromarkt sei aber bereits im Juni abgeschlossen worden, sagte Zutz. Die Zahl der Filialen liege bundesweit nun – einschließlich der Ypso-Läden – bei 55, in Berlin und im Umland sind es acht.

Die Makromarkt-Kette war von den Firmengründern Michael und Matthias Wegert an das britische Unternehmen Kingfisher ver- und 2003 wieder zurückgekauft worden. Seitdem versucht Makromarkt, im Wettbewerb der Elektro-Discounter zu bestehen. Allerdings macht die Konkurrenz von Mediamarkt und Saturn mit einem harten Preiswettbewerb der Kette zu schaffen. Ursprünglich hatte Makromarkt bereits für 2006 schwarze Zahlen angepeilt. „Ich persönlich glaube aber, dass es eher 2007 werden könnte“, sagte Zutz. Der genaue Geschäftsverlauf hänge freilich von der konjunkturellen Entwicklung im Einzelhandel ab. brö

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben