Wirtschaft : "Mal so, mal so": Keine euphorische Bilanz des Schlussverkaufs

Die Schnäppchenjäger haben im Winterschlussverkauf wieder zugeschlagen: Der Deutsche Einzelhandelsverband (HDE) zog vor dem letzten Schlussverkaufstag eine überwiegend positive Bilanz. Sie hätte jedoch besser sein können, wenn das wechselhafte Wetter die Einkaufslust nicht zeitweise gehörig gedämpft hätte, gab der Verband am Freitag an. Mehr als ein Drittel der Unternehmen erreichte die Umsätze des Vorjahres nicht.

Die Berliner Einzelhändler bewerteten die Verkäufe ohne Euphorie. Durch den Wärmeeinbruch in der zweiten Woche habe das Interesse an Winterkleidung deutlich nachgelassen. "Die zweite Woche war eine völlige Katastrophe", sagte KaDeWe-Sprecherin Dagmar Flade. Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer des Kaufhofes am Berliner Alexanderplatz: "Der Schlussverkauf war wie der Winter: mal so, mal so."

HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr sagte in Berlin, insgesamt habe der Winterschlussverkauf sein Ziel erreicht: "Die Lager sind von der Winterware geräumt." Besonders Herrensakkos, Kinderbekleidung und Unterwäsche seien gut gelaufen. Der Sommerschlussverkauf beginnt am 30. Juli.

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