Wirtschaft : Manager wollen nur gut von Deutschland sprechen

HAMBURG (AFP).Führende deutsche Wirtschaftsmanager haben sich nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" darauf verpflichtet, im Ausland künftig nur noch positiv über den Investitionsstandort Deutschland zu sprechen.Auf diese "Ehrenerklärung für Deutschland" hätten sich 20 Chefs von Großkonzernen Ende Dezember bei einem Treffen unter Vorsitz von Siemens-Chef Heinrich von Pierer in Köln verständigt, berichtet das Blatt.Das "Kaputtreden des Standorts" müsse aufhören."Immer, wenn es diesen Unternehmern bei ihren Besuchen in anderen Ländern möglich ist, werden sie künftig für ein positives Deutschlandbild werben", zitiert die Zeitung den Chef der Außenhandelsabteilung des Deutschen Industrie- und Handelstags (DIHT), Michael Pfeiffer.Dem Bericht zufolge schlossen sich der Erklärung Krupp-Chef Gerhard Cromme, Lufthansa-Vorstandschef Jürgen Weber, der Chef der Deutschen Telekom AG, Ron Sommer, der Vorsitzende des Preussag-Vorstands Michael Frenzel, Hans-Peter Keitel von Hochtief und Hartmut Mehdorn, Chef von Heidelberger Druckmaschinen, an.

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