Manipulationsvorwürfe : Razzia bei Markus Frick

Wegen des Verdachts auf Manipulation von Börsenkursen hat die Staatsanwaltschaft Berlin Geschäfts- und Privaträume des Vermögensberaters Markus Frick durchsuchen lassen. Bekannt wurde er durch seine Sendung "Make Money - die Markus Frick Show", in der er zweifelhafte Empfehlungen gab.

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Markus Frick im Visier der Staatsanwaltschaft. -Foto: dpa

MünchenEs bestehe der Verdacht, dass der aus dem Fernsehen bekannte Berater "in strafbarer Art und Weise Börsenkurse manipuliert haben könnte", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der "Süddeutschen Zeitung".

Frick war im Juni vorgeworfen worden, Aktien von Rohstofffirmen mit zweifelhafter Geschäftsgrundlage empfohlen und dafür Geld von den betroffenen Unternehmen erhalten zu haben. Damals ging eine Anzeige gegen Frick bei der Berliner Staatsanwaltschaft ein. Laut dem Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft gehen die Berliner Ermittler dem Verdacht nach, dass Frick neben seinen Empfehlungen von Unternehmen ohne Vermögenswert deren Papiere auch selbst in größerem Umfang verkauft haben soll.

Frick hatte die Vorwürfe im Juni zurückgewiesen. Der gelernte Bäckermeister moderierte im Nachrichtensender N24 die Sendung "Make Money - die Markus Frick Show." (mit AFP)

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