Wirtschaft : Medaillen sind nichts für Anleger

Berlin - Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) rät privaten Sammlern und Anlegern zur Vorsicht beim Kauf von Gedenk-Medaillen. Medaillen etwa zur laufenden Fußballweltmeisterschaft in Südafrika oder anderen aktuellen Gedenktagen seien aus einer Reihe von Gründen als Geldanlage ungeeignet, warnte der Verband. Anders als Münzen seien Medaillen keine vom Staat ausgegebenen gesetzlichen Zahlungsmittel, sie hätten keinerlei Geld- oder Währungsbezug. Jedermann könne sie deshalb herstellen. Oft klaffe zwischen dem Kaufpreis und dem Wert des Metalls auch eine große Lücke. Beim Verkauf sei die Enttäuschung für den Sammler deswegen oftmals groß. Dem Verkäufer bleibe in den meisten Fällen nur der Materialwert, teilte der Bankenverband mit. Sammler und Anleger sollten den Kauf von Medaillen deswegen „nur unter dem Gesichtspunkt der Liebhaberei sehen“, empfahl der Bankenverband. Anders als bei Münzen gebe es für Medaillen auch keinen wirklich funktionierenden Markt für den An- und Verkauf. AFP

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