Wirtschaft : Mehr Aktionäre in Deutschland

Frankfurt am Main - Die Privatanleger in Deutschland haben erstmals seit langem wieder mehr Geld in Aktien investiert. Im ersten Halbjahr 2011 hatten 8,3 Millionen Menschen Aktien oder Aktienfondsanteile im Depot. Das ist ein leichter Zuwachs von 1,7 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2010, wie das Deutsche Aktieninstitut (DAI) am Mittwoch mitteilte. Das DAI sieht darin aber noch keine Trendwende. Die jüngsten Börsenturbulenzen dürften viele Anleger verunsichert haben. „Privatanleger tendieren dazu, bei Kurseinbrüchen Aktien zu verkaufen“, erklärte DAI-Chef Rüdiger von Rosen. Der leichte Anstieg der Aktionärszahlen sei zwar erfreulich, bedeute aber noch keine Kehrtwende. Zwar stieg die Zahl der Aktienanleger erstmals seit 2009 in einem Halbjahr gegenüber den vorangegangenen sechs Monaten. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 verringerte sich die Zahl jedoch. Vor einem Jahr hatten 8,6 Millionen Menschen Aktien und Fonds. Auf dem Höhepunkt – kurz nach dem Platzen der Internet-Blase – waren es 12,9 Millionen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben