Wirtschaft : Mehr als 1000 Betriebe

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SCHLÜSSELBRANCHE

Die Autoindustrie sieht sich als eine Schlüsselbranche in Ostdeutschland. In den vergangenen fünf Jahren sind die Umsätze um 55 Prozent auf zwölf Milliarden Euro gestiegen. Mehr als 1000 Betriebe mit knapp 140000 Beschäftigten haben sich in den neuen Ländern angesiedelt.

SACHSEN

VW schuf seit Anfang der 90er Jahre mit der VW Sachsen GmbH in Zwickau/Mosel und Chemnitz sowie der Gläsernen Manufaktur in Dresden rund 7300 Arbeitsplätze. Im neuen BMW-Werk in Leipzig entstanden rund 2500 Arbeitsplätze, geplant sind mehr als 5000. Bei Porsche Leipzig montieren etwa 370 Mitarbeiter Gelände- und Sportwagen. In Plauen werden seit 1992 vor allem Flughafen-Busse der Marke Neoplan gebaut. Im Einzugsbereich der Hersteller beschäftigen rund 450 Zulieferunternehmen etwa 64000 Menschen.

THÜRINGEN

In Eisenach eröffnete Opel 1992 ein Werk. Mit etwa 1800 Beschäftigten ist es der einzige deutsche Opel- Standort für die „Corsa“Produktion. Insgesamt erwirtschaften im Freistaat etwa 400 Firmen mit rund 35000 Menschen einen Jahresumsatz von 5,4 Milliarden Euro.

BERLIN UND

BRANDENBURG

Größter Autobauer in Brandenburg ist Daimler-Chrysler in Ludwigsfelde, wo auch VW den Grundstein für ein Logistikzentrum gelegt hat. In Berlin betreibt Daimler-Chrysler ein Motorenwerk mit 3000 Beschäftigten. BMW baut mit 2500 Mitarbeitern Motorräder. Insgesamt gibt es in Berlin-Brandenburg mehr als 200 Unternehmen mit etwa 22000 Mitarbeitern. dpa

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