Mehr dazu : Was, Wie, Wo

UN-KONVENTION

Im März 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Artikel 24 fordert für Menschen mit Behinderungen "wirksame individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen in einem Umfeld, das die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet".

Im Neunten Sozialgesetzbuch „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“, Paragraph 33, sind die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben aufgelistet. Die Leistungen sollen unter anderen insbesondere Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich vermittlungsunterstützende Leistungen, individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung, berufliche Anpassung und Weiterbildung umfassen. Mehr dazu unter http://bundesrecht.juris.de/sgb_9/BJNR1047 00001.html.

TRÄGER

Ob eine Behinderung bereits vorliegt oder droht, stellt im Einzelfall der zuständige Rehabilitationsträger fest. Für die berufliche Rehabilitation sind dies in erster Linie die Arbeitsagenturen, gefolgt von der gesetzlichen Rentenversicherung und den Unfallversicherungen. Bei ihnen ist ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Der Behinderten-Ausweis ist ebenfalls zu beantragen, wobei der Grad der Behinderung durch das Versorgungsamt festgestellt wird. Als schwerbehindert gelten Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50, ab Grad 30 kann bei der Bundesagentur für Arbeit eine Gleichstellung beantragt werden. Das Integrationsamt vermittelt in Weiterbildungen und fördert Umbaumaßnahmen.

ANBIETER

„Mit Kraft und Perspektive“ für behinderte Frauen von Life e.V. startet immer im März. Infos zur Bewerbung: Dirksenstraße 47, 10178 Berlin, Tel. 030/ 3087980, www.life-online.de.sdw

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben