Wirtschaft : Mehr Eis, weniger Bier

-

Die Deutschen kaufen gern bei Discountern ein. Doch bei Eis, Erfrischungsgetränken, Waschmittel oder Produkten zur Körperpflege greifen sie immer öfter zu Markenprodukten . Anders sieht es bei Bekleidung, Bier, Kaffee oder Haushaltsgeräten aus – da zählt für die Verbraucher weniger der Name, sondern vor allem der günstige Preis. Das hat der deutsche Markenartikelverband herausgefunden. 337 Milliarden Euro setzten die heimischen Markenhersteller im vergangenen Jahr um, 44 Prozent davon im Ausland. Im Inland setzt die Billigkonkurrenz den großen Namen immer stärker zu: Die Erlöse in Deutschland schrumpften im vergangenen Jahr um 0,5 Prozent auf 190 Milliarden Euro. Dieser Trend könnte sich im laufenden Jahr ändern, wie eine aktuelle Umfrage des Markenartikelverbands zeigt. Demnach erwarten fast 48 Prozent der mehr als 380 Verbandsmitglieder eine Zunahme der Umsätze im Inland; 29 Prozent der Markenhersteller rechnen mit stagnierenden, ein Viertel mit rückläufigen Erlösen. Noch positiver gestimmt sind die Anbieter im Exportgeschäft – 60 Prozent sagen steigende Umsätze voraus. Im vergangenen Jahr beschäftigte die Markenindustrie in Deutschland 1,6 Millionen Arbeitnehmer . gd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben