Wirtschaft : Mehr Geld für EU-Grenzregionen

Brüssel zahlt mehr für Projekte mit den Nachbarstaaten

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 Brüssel (dpa). Die ostdeutschen und bayerischen Grenzregionen erhalten für gemeinsame Projekte mit Polen und Tschechien mehr Geld von der Europäischen Union. Bis 2006 werde die EU die Kooperation zwischen Regionen und EU-Beitrittsländern mit 30 Millionen Euro zusätzlich fördern. Das teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Die Finanzspritze solle den Regionen helfen, sich auf die geplante EU-Osterweiterung im Jahr 2004 vorzubereiten.

   Die zusätzliche Finanzhilfe komme 14 Gebieten zu Gute, darunter acht deutschen, hieß es. Dabei handle es sich um gemeinsame Programme von Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg und Westpommern, Brandenburg und der Woiwodschaft Lubuser Land, Sachsen und der Woiwodschaft Niederschlesien, Sachsen und Tschechien sowie Bayern und Tschechien.

Zudem werden auch Projekte in Österreich, Italien, Finnland und Griechenland gefördert.    „Die Regionen sollen kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach Partnern und neuen Märkten in der benachbarten Region unterstützen“, sagte EU-Regionalkommissar Michel Barnier. Die Firmen würden wettbewerbsfähiger, wenn sie Mitarbeiter und Technologien austauschten. Im EU-Etat stehen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in ganz Europa in der Zeit von 2000 bis 2006 rund 4,8 Milliarden Euro bereit.

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