Wirtschaft : Mehr Macht für die Filialleiter Karstadt-Geschäftsführer will Modell verändern

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Essen - Kunden von Karstadt werden auch nach der Übernahme der Kaufhäuser durch den Investor Nicolas Berggruen keine Revolution erleben: Karstadt werde nur „behutsam“ verändert, kündigte Geschäftsführer Thomas Fox an. Karstadt will sich beim Sortiment künftig auf vier Bereiche konzentrieren, wie Fox in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Fachzeitschrift „Der Handel“ sagte. Diese Bereiche seien „Fashion“, also Mode, „Home“ – von Küche und Bad bis zu elektronischen Haushaltsgeräten –, „Personality“, Uhren und Schmuck sowie „Sport“. Zurückgefahren werden demnach die Bereiche Unterhaltungselektronik und Bücher.

Zu den Veränderungen gehören laut Fox auch Investitionen in die Verkaufsflächen und eine Stärkung der Filialleiter vor Ort: „Wir werden beim Wareneinkauf die Erfahrungen der Kollegen stärker berücksichtigen.“ Hier sei Karstadt „früher nicht flexibel“ gewesen.

Nach der Übernahme durch Nicolas Berggruen sollen in den nächsten vier Jahren rund 400 Millionen Euro in die Warenhauskette investiert werden. Dieses Geld solle aus dem laufenden Geschäft erwirtschaftet werden, kündigte Fox an. Die von Berggruen zur Verfügung gestellten rund 70 Millionen Euro seien dagegen nicht für das Investitionsprogramm vorgesehen.AFP/dpa

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