Wirtschaft : Mehr Nutzfahrzeuge verkauft - Absatz legt in sechs Monaten um 18 Prozent zu

PAPENBURG/STUTTGART . DaimlerChrysler hat seinen Umsatz mit Nutzfahrzeugen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr 1998 um knapp 16 Prozent auf 12,8 Mrd. Euro gesteigert. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Papenburg mit.Der Absatz kletterte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf gut 270 500 Fahrzeuge. In Deutschland machte der Konzern ein Absatzplus von 15 Prozent. Der Erfolg sei gegen den Trend in einigen Märkten erzielt worden, sagte der für das Geschäftsfeld zuständige Vorstand Kurt Lauk. Weltweit setzte DaimlerChrysler von Januar bis Juni rund 108 100 Transporter (plus fünf Prozent), 138 200 Lastwagen (plus 30 Prozent) sowie 21 000 Omnibusse (plus 29 Prozent) ab.DaimlerChrysler lehnte am Mittwoch erneut eine Stellungnahme zu einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" ab, wonach der Halbjahresüberschuß im gesamten Konzern deutlich höher als erwartet ausfallen werde. Man wolle zu Zahlenspekulationen keine Stellung nehmen. Außerdem werde der Halbjahresbericht zur Zeit erstellt, der am 29. Juli in New York bei einer Pressekonferenz veröffentlicht werde, sagte ein Sprecher der DaimlerChrysler AG in Stuttgart. Unter Berufung auf Unternehmenskreise hatte die "Welt" berichtet, der Halbjahres-Überschuß betrage 3,3 bis 3,4 Mrd. Euro (6,4 Mrd. DM), was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent entspreche. Auch der Umsatz habe die Prognosen überstiegen. Bereits bei der Vorlage der Vierteljahreszahlen Ende März hatte das deutsch-amerikanische Unternehmen einen Anstieg des bereinigten Konzernergebnisses um 23 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro gemeldet.Die Börse reagierte am Mittwoch zurückhaltend auf die Spekulationen. In Frankfurt (Main) lag die DaimlerChrysler-Aktie zur Kasse bei 84,70 Euro, das entspricht einem Minus von 1,05 Prozent.

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