Mein erstes Geld (122) : Opel-Chef: Nick Reilly Französisch gefärbt

Derzeit nimmt Nick Reilly Deutschstunden. Der 60-jährige Waliser arbeitet seit mehr als 30 Jahren für General Motors, zuletzt in Asien und jetzt bei Opel. Er lebt im Taunus, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Foto: picture alliance / dpa
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Ich habe mit zehn Jahren angefangen, regelmäßig Geld zu verdienen. Meine Familie betrieb ein Hotel, deswegen habe ich in meiner Freizeit eigentlich immer mitgearbeitet. Wir hatten auch ein Boot und sind zum Angeln aufs Meer gefahren. Die Fische haben wir am Strand verkauft. Als ich 19 war, bin ich nach Nordfrankreich gegangen, um besser Französisch zu lernen. Ich habe dort in einer Textilfabrik gearbeitet. Viel verdient habe ich nicht; ein Freund hatte mir den Job besorgt, um mir einen Gefallen zu tun. Das Geld reichte aber jeden Tag für ein paar Getränke und etwas zu essen. Mit Französisch habe ich begrenzte Fortschritte gemacht, dafür habe ich ein bisschen Arabisch gelernt, weil in der Färberei, wo ich eingeteilt war, viele Algerier gearbeitet haben.

Aufgezeichnet von Moritz Döbler

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