Mein ERSTES Geld (182) : Küchenhilfe im Ferienlager

Frank Henkel Landesvorsitzender der CDU Berlin
Foto: dapd

Schon in meiner Schulzeit hatte ich den Willen, mir spezielle Wünsche mit eigenem Geld erfüllen zu können. Als ich das Angebot für einen Job als „professionelle“ Küchenhilfe in einem Ferienlager im Luftkurort Oberwiesenthal bekam, ergriff ich diese Chance sofort. Mit meinen damals 14 Jahren war das die lange erhoffte Gelegenheit, zum ersten Mal eigenes Geld zu verdienen.

Erstaunlicherweise machte die Arbeit in der Küche sogar Spaß. Eine völlig neue Erfahrung für mich, denn zu Hause oder in der Schule war ich nie mit Küchenarbeit in Kontakt gekommen. Das war wirklich mehr Vergnügen als Arbeit, zumal auch noch eine Reise damit verbunden war. Jedenfalls hatte ich das damals so empfunden.

Und wie stolz war ich gewesen, als ich nach den zwei Wochen im Ferienlager mein erstes selbst verdientes Geld in Händen hielt. 150 Mark, das war eine ganze Menge für einen 14-jährigen. Natürlich hatte ich schon lange geplant, wofür ich das Geld ausgeben wollte: eine ganz besonders leckere Zuckersahne, Spezialität aus Bozi Dar in Tschechien, mit den dazugehörigen Oblaten. Selbstverständlich habe ich nicht mein ganzes Geld in diese Süßigkeiten investiert, sondern den Restbetrag auf mein Sparbuch eingezahlt. Als Reserve für das nächste Mal.

Frank Henkel (47) lernte Großhandelskaufmann und studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 2001 leitete er das Büro des Regierenden Bürgermeisters, heute ist er selbst Spitzenkandidat der CDU.

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