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Opel baut Stellen langsamer ab

Genf - Der geplante Jobabbau beim Autobauer Opel geht an einigen Standorten langsamer voran als geplant. Der Zeitplan sei etwas verspätet, räumte Opel-Chef Nick Reilly ein. Das gelte vor allem für Bochum. Dort arbeiten in einem Getriebewerk, das eigentlich bereits Ende 2010 geschlossen werden sollte, noch 400 Menschen. Grund sei ein Großauftrag zur Fertigung von Getrieben für Kompaktfahrzeuge für den Mutterkonzern GM in Brasilien. „Wir haben das Werk offen gelassen, um diesen abzuarbeiten“, sagte Reilly. Dies werde voraussichtlich noch bis Ende des Jahres dauern. Der Manager betonte, insgesamt sollten in Europa aber wie geplant rund 8000 der ehemals 48 000 Stellen abgebaut werden. dpa

Inlandsmarkt wächst rasant

Genf - Für die deutschen Autobauer kommt nach schleppenden Verkäufen im vergangenen Jahr auch vom Heimatmarkt zunehmend Rückenwind. In den ersten beiden Monaten 2011 stieg die Zahl der Neuzulassungen um 16 Prozent auf 435 600, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann. „Wir erwarten damit im laufenden Jahr einen Inlandsmarkt, der die 3,1-Millionen-Marke überschreiten wird.“ 2010 waren in Deutschland 2,9 Millionen neue Pkw gekauft worden – 23,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2009. dpa

BMW, Audi und Daimler legen zu

Genf - Wie in den vergangenen Monaten haben die deutschen Oberklassehersteller BMW, Audi und Daimler im Februar von der kräftigen wachsenden Nachfrage in Fernost profitiert. BMW und Audi meldeten ein Absatzplus von rund 20 Prozent. Die Münchner dürften damit weltweit um die 110 000 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls Royce verkauft haben. Audi dürfte weltweit rund 91 000 Fahrzeuge abgesetzt haben. Auch für Daimler lief der zweite Monat des Jahres rund. Wahrscheinlich sei eine zweistellige Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat erreicht worden. Die endgültigen Zahlen lägen aber noch nicht vor, teilte Daimler mit. dpa

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