Wirtschaft : Metallgesellschaft peilt Milliardengewinn an

BERLIN . Die Berliner Kindl Brauerei AG hofft auf ein gutes Sommergeschäft zum Ausgleich der zu Jahresbeginn angefallenen Verluste. Es bestehen gute Hoffnungen, das Minus der ersten beiden Monate durch einen guten Sommerabsatz weiter reduzieren zu können, sagte Kindl-Vorstandschef Jochen Sievers am Mittwoch vor der Hauptversammlung. Angesichts eines verringerten Gewinns 1998 schüttet die mehrheitlich zur Binding-Brauerei, Frankfurt (Main), gehörende Kindl AG eine um zwei auf zehn DM reduzierte Dividende aus.Im stark umkämpften deutschen Biermarkt mit rückläufigen Absätzen setzt Kindl weiterhin auf die Marke Jubiläums Pilsener. "Mit dieser Marke sind wir auf einen guten Weg", sagte Sievers. Der Weg sei aber lang und erfordere eine hohes finanzielles Engagement. Gut 40 Prozent des Absatzes werde mit Jubiläums Pilsener erzielt. "Diese Marke muß ein größeres, mittelfristig möglichst verdoppeltes Volumen auf sich vereinigen", erläuterte der Vorstandschef.Die anderen Marken hätten "kräftig an Boden verloren", sagte Sievers. Die Standard-Marken müßten mit "Zähnen und Klauen" verteidigt werden, um die in diesem Segment erwarteten Verluste gering zu halten. Im Geschäftsbericht hieß es, vor allem "Berliner Kindl Pils" und "Potsdamer Rex Pils" hätten die Verkaufszahlen des Vorjahres nicht erreicht. Die Erträge lagen 1998 mit 224 Mill. DM um 19 Mill. DM unter dem Wert des Vorjahres. Der Jahresüberschuß war mit 4,2 Mill. DM um 800 000 DM zurückgegangen.

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