Wirtschaft : Metalltarifverhandlungen in Berlin vertagt

Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg werden am 20. März fortgesetzt. Wie schon in anderen Bezirken boten die Arbeitgeber in der zweiten Runde am Freitag in Berlin eine Lohnanhebung von maximal 1,5 Prozent für drei Jahre an. Zusätzlich sollen 0,5 Prozent zur Finanzierung von Altersteilzeit auf ein Sonderkonto gezahlt werden. Die IG Metall wies dies als unzureichend zurück. Die Gewerkschaft fordert bundesweit ein Gesamtpaket von 5,5 Prozent und die Rente mit 60. Ein Arbeitgebersprecher bezeichnete die Gespräche in Berlin allerdings als sachlich. Beide Seiten erwarteten nicht, dass es in der Region zum Pilotabschluss komme. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie verhandelt für 300 Mitgliedsbetriebe mit zusammen 70 000 Beschäftigten.

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