Wirtschaft : Milliarden-Strafe für Wall-Street-Firmen

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(dpa). Ein Dutzend großer WallStreet-Firmen soll im Zuge eines Vergleichs wegen irreführender Aktienempfehlungen insgesamt rund eine Milliarde Dollar Strafe zahlen. Die „New York Times“ berichtete, im Gegenzug sollten Untersuchungen über Aktienempfehlungen zum Erhalt lukrativer Investmentbank-Kontrakte und über andere Interessenkonflikte eingestellt werden. Die Firmen sollen zusätzlich in den kommenden fünf Jahren insgesamt 500 Millionen Dollar für den Zukauf von Aktienanalysen unabhängiger Analysten zahlen. Salomon Smith Barney soll 325 Millionen Dollar, Credit Suisse First Boston soll 150 Millionen Dollar zahlen. Merrill Lynch hatte bereits 100 Millionen Dollar gezahlt. Bear Stearns, die Deutsche Bank, Goldman Sachs Group, J.P. Morgan Chase, Lehman Brothers Holdings, Morgan Stanley und UBS Warburg sollen jeweils rund 50 Millionen Dollar zahlen.

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