Wirtschaft : Milliardeninvestitionen und Allianzen sind dafür geplant

Mit Milliarden-Investitionen und Allianzen will die Veba Oel AG ihre Tochter Aral zu einem bedeutenden Mineralölanbieter in Europa machen. Schon heute habe Aral mit seinem Tankstellennetz Europaqualitäten. "Diese starke Stellung werden wir festigen und ausbauen", sagte Vorstandschef Wilhelm Bonse-Geuking. Veba Oel hatte Ende 1999 ihre Mehrheit an Aral durch den Kauf der Anteile von Mobil Oil (28 Prozent) und Wintershall (15 Prozent) auf 99 Prozent aufgestockt.

In den kommenden zwei Jahren wolle der Konzern rund 1,9 Milliarden Euro (rund 3,7 Milliarden Mark) in den Mineralölvertrieb, sprich in Aral, investieren. In dieser Summe sei auch der Preis für den Mobil-Anteil enthalten. Veba Oel wolle den Marktanteil von Aral in Deutschland auf "deutlich über" 20 Prozent steigern und auf allen Märkten, wo der "Aral-Diamant strahlt", die Nummer Eins oder Zwei sein. Weiterentwickelt werde auch das ertragreiche Shop-Geschäft.

Nachdem das Betriebsergebis 1999 um 157 Millionen Euro auf 78 Millionen Euro eingebrochen war, sei das Umfeld für Veba Oel für 2000 günstiger geworden. Die positiven Auswirkungen der vollen Integration von Aral würden zu einem kräftigen Anstieg des operativen Gewinns führen. In den drei Monaten habe der Gewinn deutlich über Vorjahr gelegen. Der Umsatz habe sich ohne Mineralölsteuer auf 4,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

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