Wirtschaft : Millionenschaden bei Streckenausbau

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Durch Korruption soll der Deutschen Bahn beim Ausbau der Bahnstrecke KölnAachen ein Millionenschaden entstanden sein. Baufirmen sollen der Deutschen Bahn ProjektBau nicht erbrachte Leistungen in Rechnung gestellt haben. 70 Polizisten und Staatsanwälte hätten deswegen am Dienstag und Mittwoch 21 Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht, berichtete die Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Zahlreiche Unterlagen seien sichergestellt worden. Die Arbeiten für den Ausbau der Strecke hatten ein Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro. Mitarbeiter der Bahn-Tochter sollen die Schein-Rechnungen gegengezeichnet und deren Richtigkeit bestätigt haben. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Untreue und der Bestechlichkeit ermittelt. Auf Seite der Baufirmen ist ein Konsortium aus Fulda und Salzgitter im Visier der Ermittler. Die Bahn selbst habe die Ermittler auf die Unregelmäßigkeiten hingewiesen, sagte Oberstaatsanwalt Alfons Grevener. dpa

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