Wirtschaft : Mit dem Bau einer Pflanzenschutzanlage sollen mindestens 200 neue Arbeitsplätze entstehen

Die BASF Schwarzheide GmbH hat im Geschäftsjahr 1999 weiter schwarze Zahlen geschrieben. Das Chemieunternehmen im Oberspreewald-Lausitz-Kreis konnte trotz schwierigen Umfelds den Umsatz um ein Prozent oder elf Millionen Mark auf nunmehr 882 Millionen Mark (1998: 871 Millionen Mark) steigern. Das teilte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Ulrich Engel, am Dienstag mit.

Das Ergebnis nach Steuern betrage 128 Millionen Mark und liege mit 48 Millionen Mark deutlich über dem des Vorjahres, sagte Engel. Beim Ergebnis nach Steuern sei mit 91 Millionen Mark ein Zuwachs gegenüber 1998 von 65 Prozent erreicht worden. Erfreulich sei die nahezu konstant gebliebene Mitarbeiterzahl, sagte Engel. Zum 31. Dezember 1999 waren es 2267 Beschäftigte, darunter 215 Auszubildende. Mit dem Bau einer 220 Millionen Mark teuren Pflanzenschutzmittel-Anlage sollen mindestens 200 neue Arbeitsplätze entstehen. In diesem Jahr erwartet das Chemie-Unternehmen trotz anziehender Konjunktur einen Rückgang der Bilanz. Das Ergebnis werde unter anderem durch die Stilllegung von zwei Produktionsanlagen und die stark steigenden Ausgaben für weitere Investitionen erheblich beeinflusst, sagte Engel. "Die Früchte werden wir ab dem Jahr 2001 ernten können." Die neugegründete Biodiesel Schwarzheide GmbH wolle in den kommenden Jahren 40 Arbeitsplätze schaffen.

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