Wirtschaft : Mit dem Satelliten durch den Wald GPS erleichtert die Orientierung

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Welcher Weg ist der richtige? Nach rechts, nach links oder einfach geradeaus? Mit derartigen Fragen muss sich ein Wanderer heute nicht mehr quälen – dank GPS. GPS heißt Global Positioning System. In deutschen Autos sind die Navigationsgeräte mit GPS schon weit verbreitet. Zunehmend entdecken nun auch Wanderer die Geräte für sich.

Die Geräte zeigen auf dem Display eine virtuelle Landkarte an. Und wenn der Wanderer ein Ziel eingibt, weist das Gerät per digitalem Pfeil auf dem Display die Richtung. Lassen Sie beispielsweise Ihr Auto im Wald stehen, können sie den Parkplatz als Ortsmarke im Gerät markieren. Der Pfeil lotst dann später zurück zum Wagen. „GPS ist nicht nur technische Spielerei, es funktioniert wirklich“, sagt ein Mitarbeiter des OutdoorAusrüsters Globetrotter. „Ich bin damit sechs Wochen durch Alaska gewandert.“

Die GPS-Geräte für Wanderer verkauft die Firma Garmin unter dem Produktnamen E-Trex. Garmin hat auf diesem Markt eine Monopolstellung. Die E-Trex Geräte sind tragbare Handgeräte, haben die Größe eines Handys, sind regenfest und weltweit funktionsbereit. Die Geräte empfangen unabhängig von Wetterverhältnissen ihre Informationen von Satelliten aus 20 000 Kilometern Höhe, verwandeln die Signale in Positionsdaten und errechnen dann den Standpunkt. Im Wald und in Schluchten kann der Empfang jedoch unterbrochen werden.

Die teureren E-Trex Geräte, wie das E-Trex-Vista für 540 Euro, haben nicht nur Basiskarten mit Straßen und Wegen gespeichert, sondern lassen sich am PC einfach mit zusätzlichen Karten aus aller Welt ergänzen. Auf der CD Road & Recreation sind Karten von Europa gespeichert, die auch kleine Pfade und Wasserläufe anzeigen. Die CD kostet 190 Euro. Von den USA gibt es ebenfalls Karten mit allen topografischen Gegebenheiten wie Höhenlinien und Schluchten. Die „Map Source Topo USA“ kostet 168 Euro. lan

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