Wirtschaft : Mit Schmuck nicht protzen

Beim Thema Schmuck ist am Arbeitsplatz Zurückhaltung gefragt. Die Faustregel für Frauen lautet: Mehr als fünf Teile sind zu viel. „Also Uhr, Kette, zwei Ringe und Ohrringe, die als ein Teil zählen“, erläutert Lis Droste, Etikette-Expertin aus Frankfurt am Main. „Fünf Teile sind schnell erreicht. Es gibt Frauen, die tragen allein fünf Armreifen.“ Zumindest in Branchen mit Kundenkontakt sei weniger mehr: „Der Schmuck droht sonst abzulenken.“ In einigen Berufen seien die Regeln konservativer als in anderen.

Grundsätzlich aber gilt: Schmuck darf nie protzig wirken. „Auch die Bankmanagerin, die auffällige Brillanten trägt, fällt damit leicht unangenehm auf“, so Droste. Zudem sind Schmuckstücke auf die übrigen Accessoires abzustimmen: „Wer schon fünf Schmuckstücke trägt, darf sich nicht auch noch eine Schleife ins Haar stecken.“ dpa

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