Wirtschaft : Mitropa verdient weniger

BERLIN (dpa).Die Bahn-Servicetochter Mitropa hat im vergangenen Jahr trotz einer Umsatzsteigerung deutlich weniger verdient als im Vorjahr.Das Vor-Steuer-Ergebnis der Mitropa AG ging um 43,2 Prozent auf eine Mill.DM zurück.Das geht aus dem am Montag in Berlin verbreiteten Geschäftsbericht der Deutschen Bahn hervor.Der Umsatz erhöhte sich um knapp neun Prozent auf 503 Mill.DM.Der Wachstumskurs soll auch in Zukunft beibehalten werden.Wie es weiter hieß, werde die Expansion in Europa durch "gezielte Akquisition" weiter vorangetrieben.

Der Rückgang des Ergebnisses wurde auf Projektanlaufkosten zurückgeführt.Die Investitionen der Mitropa beliefen sich im vergangenen Jahr auf 30 Mill.DM.Im Vorjahr hatte man 25 Mill.DM investiert.Während die Investitionen stiegen, ging der Personalbestand zurück.Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten der Mitropa AG sank den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um 12,5 Prozent auf 4651.Die Bahntochter betreibt Service in Zügen, auf Bahnhöfen und an Autobahnen sowie Gastronomie und Handel auf Fährschiffen.

Das vergangene Jahr stand für die Mitropa ganz im Zeichen Europas.Der Bahn-Tochter gelang den Angaben zufolge der Einstieg beim Catering-Geschäft für den französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV (Train à grande vitesse).In der Schweiz sei die Mitropa Suisse SA mit Sitz in Bern gegründet worden, hieß es.Mit dem Einstieg auf den europäischen Märkten knüpft das geschichtsträchtige Unternehmen - die Mitropa wurde 1916 gegründet - an seine Traditionen im europäischen Zug-Catering an.Damit bleibt man auf Kurs: Schon vor über einem Jahr hatte die Bahn-Tochter angekündigt, das Europageschäft deutlich ausweiten zu wollen.Mitropa werde nach einer Konzentration auf wenige Anbieter auf dem europäischen Markt dabei sein, hieß es seinerzeit.

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