Wirtschaft : Mobilcom: Auf dem Weg der Besserung

Der Telekommunikationskonzern Mobilcom hat im zweiten Quartal ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nach einem hohen Verlust im Vorquartal erzielt und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Das Ebitda habe sich im zweiten Quartal auf 3,66 Millionen Euro nach einem entsprechenden Verlust von minus 34,79 Millionen Euro im ersten Quartal 2001 belaufen, teilte das im Auswahlindex Nemax-50 des Neuen Marktes gelistete Unternehmen am Donnerstag mit.

Aufgrund sinkender Kosten für die Neukundengewinnung sei das Ebitda im operativen Geschäft (Mobilfunk, Festnetz, Internet) im ersten Halbjahr 2001 mit 18,3 Millionen Euro ebenfalls positiv. Inklusive UMTS-Anlaufkosten habe sich das Ebitda in den ersten sechs Monaten allerdings auf minus 31,12 Millionen Euro nach plus 65,17 Millionen Euro in der vergleichbaren Vorjahresperiode belaufen.

Der Umsatz ist im zweiten Quartal auf 669,5 Millionen Euro von 569,2 Millionen Euro im Vorjahr gestiegen. In den ersten sechs Monaten sei der Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro von 1,05 Milliarden Euro im Vorjahr gestiegen. Insgesamt verfügte Mobilcom nach eigenen Angaben Ende Juni über acht Millionen Kunden. Im zweiten Quartal hatten die Büdelsdorfer einen empfindlichen Rückgang bei Neukunden gespürt. Ende Juli hatte Mobilcom-Chef Gerhard Schmid einen neuen UMTS-Chef ernannt. Gilles Lamberty soll den Aufbau des UMTS-Netzes in Deutschland steuern.

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