Wirtschaft : Mobile Telefonie: Bloß nicht in den Keller

Wer sich an folgende Ratschläge hält, kann die Strahlenbelastung beim Telefonieren mit dem Handy reduzieren:

Fragen Sie beim Kauf eines Mobiltelefons nach dem SAR-Wert (siehe Kasten rechts). Die Verbraucher-Initiative rät vom Kauf eines Handys mit einem SAR-Wert oberhalb von 0,5 Watt pro Kilogramm ab.

Möglichst ein Handy mit integrierter Antenne an der Außenseite wählen. Bei diesen Geräten wird die Strahlung anders als bei den Stummelantennen vom Kopf weggeleitet. Mit jedem Zentimeter Distanz sinkt die Belastung.

Fassen Sie sich kurz. Beim Zuhören sendet das Mobiltelefon mit geringerer Leistung als beim Sprechen.

Für kurze Informationen lieber eine SMS senden als anrufen.

Bei längeren Gesprächen das Handy nach einigen Minuten zum anderen Ohr wechseln.

Während des Verbindungsaufbaus das Handy noch nicht ans Ohr halten. Zu diesem Zeitpunkt sendet das Mobiltelefon nämlich mit voller Leistung, um Kontakt zur Basisstation herzustellen. Die Leistung wird dann stufenweise reduziert, bis der minimale Pegel gefunden ist, der gerade ausreicht, um die Verbindung zu halten.

Telefonieren Sie am besten im Freien und nicht in fensterlosen Räumen, im Fahrstuhl oder gar im Keller. Überall dort, wo der Empfang schlecht ist, sendet das Handy mit maximaler Leistung. Auch im Auto ist die Strahlenbelastung hoch, denn das Handy erhöht die Sendeleistung, um die abschirmende Wirkung der Karosserie zu überwinden. Daher im Auto nur mit Außenantenne und Freisprecheinrichtung telefonieren.

Vieltelefonierer sollten eine portable Freisprecheinrichtung nutzen, so lässt sich die Belastung am Kopf verringern.

Menschen mit Herzschrittmacher sollten ein Mobiltelefon nie eingeschaltet in der Brusttasche tragen. Zwischen der Handyantenne und dem Herzschrittmacher sollte ein Mindestabstand von 20 Zentimetern eingehalten werden, rät das Bundesamt für Strahlenschutz.

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