MOTORRÄDER AUS BERLIN : Langsamer auf zwei Rädern

WENIGER VERKAUFT



Die seit den 60er Jahren im Berliner Werk hergestellten BMW-Motorräder haben sich im zweiten Quartal 2008 schlechter verkauft als im gleichen Vorjahreszeitraum. 34 886 Zweiräder wurden im April, Mai und Juni ausgeliefert – 3,6 Prozent weniger als 2007. Begründet wird dies von BMW unter anderem mit der „ungünstigen Segmententwicklung in den USA infolge der Finanzmarktkrise“. Mit anderen Worten: Viele Amerikaner können sich die vergleichsweise teuren und schweren BMW-Motorräder nicht mehr leisten. Dabei spielt auch der schwache Dollar eine Rolle, der die deutschen Bikes für Amerikaner zusätzlich verteuert. Außerdem, so teilte BMW mit, seien die neuen Zwei-Zylinder-Enduro-Modelle F 650 GS und F 800 GS noch nicht verfügbar. Das drückt die Absatzzahlen ebenfalls.

WENIGER VERDIENT

Der Umsatz des BMW-Segments Motorräder lag im Zeitraum April bis Juni bei 392 Millionen Euro – ein Minus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern sank um 5,4 Prozent von 56 Millionen auf 53 Millionen Euro. mot

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