Wirtschaft : Multitalente fürs Handgelenk

Sie messen die Zeit, den Pulsschlag und ersetzen den Skipass

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Wenn James Bond auf seine Uhr schaut, ist meist Gefahr im Verzug: Sein Zeitmesser kann schon einmal zum tödlichen Geschoss werden. Das können handelsübliche Armbanduhren nicht. Aber sonst so Einiges:

Ein großes Angebot gibt es für Sportler. Viele Hersteller bieten schon ab 50 Euro Armbanduhren an, welche die Herzfrequenz des Trägers messen und bei Herzrasen sogar eine Warnung abgeben. Die LifestyleFirma Chung-Shi aus Österreich hat dieses Prinzip mit dem „Body-Coach“ noch ausgeweitet und sogar einen kompletten Fitnessmanager eingebaut. „Bei unseren Uhren geht es nicht nur darum, dass die Menschen die ganze Zeit Sport treiben, sondern auch das richtige Maß im Auge haben“, sagt Christian Martl, Chef von Chung-Shi ( www.chung-shi.de ) Gefüttert mit persönlichen Daten wie Alter, Geschlecht und Körpergewicht, errechnet die Uhr einen Fitnessplan und gibt anschließend täglich die Fortschritte an. Beim firmeneigenen Versand kostet dieser handliche Fitnessberater 130 Euro.

Der Schweizer Hersteller Swatch hat sich hingegen auf die Wintersportler eingestellt und eine Uhr mit einem eingebauten Ski- Pass entwickelt. Die meisten Skigebiete in der Schweiz und viele in Österreich haben inzwischen schon automatische Schranken, die per Funk die Signale des Microchips in der Uhr empfangen können. Vorbei die Zeiten, in denen klamme Händen nach einem Skipass suchen mussten – die Türen öffnen sich nun automatisch. Bei www.prostore.de gibt´s die Uhr ab 66 Euro.

Für wirklich Wetterfühlige hat die Firma Huger die „Meteowatch“ entwickelt. Sie kann Temperatur, Luftdruck und sogar die Windgeschwindigkeit messen. Rund 200 Euro kostet die mobile Wetterstation beim Onlinehändler www.uhrcenter.de .

Wer bei Spaziergängen jedoch eher Probleme mit der Orientierung hat, sollte sich die Anschaffung der Pro-Trek II von Casio überlegen. Neben Kompass und Höhenmesser hat die Uhr ein integriertes Global Positioning System (GPS). Das gibt jede Sekunde den aktuellen Längen- und Breitengrad an. 600 Euro kostet die Uhr des japanischen Herstellers. Die Casio-Uhr mit integrierter Digitalkamera kostet zwar nur die Hälfte (280 Euro), hat aber durch die Kamerahandys große Konkurrenz bekommen. Noch günstiger ist die „E-Databank“. Sie kostet 84 Euro und kann bis zu 100 Adressen speichern. Gleichzeitig verwaltet sie alle Zeitzonen der Welt. Auch Termine in Übersee sind so kein Problem mehr. Das perfekte Geschenk für Geheimagenten also. sök

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