Nach Krisengipfel : US-Ölpreis steigt weiter

Der Öl-Krisengipfel hat nicht zur erhofften Entspannung des US-Ölpreises geführt. Obwohl wichtige Förderstaaten am Wochenende Produktionserhöhungen zugesagt hatten, lag der Preis am Montag im frühen Handel um fast ein Prozent höher als am Freitag.

SingapurTrotz in Aussicht gestellter Produktionserhöhungen wichtiger Öl-Förderstaaten ist der US-Ölpreis am Montag deutlich gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel US-Leichtöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur August- Auslieferung 136,48 US-Dollar. Das waren 1,12 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag.

Mehrere arabische Golfstaaten hatten am Wochenende bei einem Öl-Krisengipfel in Saudi-Arabien ihre Bereitschaft signalisiert, noch mehr Öl zu fördern als bisher. Gleichwohl hatten die Förderstaaten die Schuld an den derzeit hohen Ölpreisen zurückgewiesen und vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Verantwortlich für die Preisexplosion beim Rohöl seien Spekulationen, die steigende Nachfrage und hohe Steuern in den Industrieländern, hieß es. (peg/dpa)

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