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Nach Zwangspause : Athens Börse bricht um fast 23 Prozent ein

Kurssturz in Griechenland: Fünf Wochen war die Börse in Athen geschlossen, am Montag öffnete sie wieder - und brach sofort massiv ein.

Der Eingang der Börse in Athen: Die Börse brach direkt nach der Öffnung ein.
Der Eingang der Börse in Athen: Die Börse brach direkt nach der Öffnung ein.Foto: dpa

Mit einem Kursabsturz um knapp 23 Prozent hat die Börse in Griechenland am Montag nach gut einem Monat Zwangspause ihren Handel wieder aufgenommen. Die Börse war am 26. Juni parallel zu den griechischen Banken geschlossen worden; die Kreditinstitute haben bereits seit dem 20. Juli wieder geöffnet. Es gelten jedoch weiterhin Beschränkungen für Abhebungen.

Vor allem die Aktienkurse der griechischen Banken werden kritisch beobachtet, da Sparer innerhalb der vergangenen sechs Monate Milliarden von Euro von ihren Konten abgehoben haben. Nach Angaben des griechischen Bankenverbands wurde seit Dezember Kapital in Höhe von 40 Milliarden Euro abgezogen. Die Schließung der Athener Börse war als Teil der Kapitalverkehrskontrollen beschlossen worden, die am 29. Juni verhängt worden waren, damit die griechischen Banken nicht zusammenbrechen.

Der Präsident des Kapitalmarkt-Kommitees, Kostas Botopoulos, hatte dem griechischen Fernsehsender Skai im Vorfeld gesagt, er rechne am ersten Verhandlungstag mit erheblichen Verlusten. „Die Börse wird Druck bekommen. Das gilt auch für die Banken angesichts der Tatsache, dass sie rekapitalisiert werden sollen“, sagte Botopoulos. (dpa, AFP)

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