Nach zwei Jahren : Airbus tauscht A380-Chef aus

Nach nur zwei Jahren im Amt muss der Leiter des problematischen A380-Programms beim europäischen Flugzeugbauer Airbus seinen Hut nehmen. Auf den scheidenden Luxemburger Marion Heinen folgt ein Franzose.

Mario Heinen
Kurzes Gastspiel: Nach nur zwei Jahren muss Mario Heinen seinen Führungsposten räumen. -Foto: dpa

ParisAb sofort leite der Franzose Alain Flourens das Projekt der weltgrößten Passagiermaschine, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Flourens war zuletzt für die mittelgroße Flugzeugfamilie um den Verkaufsschlager A320 zuständig. Der 51-Jährige löst den Luxemburger Mario Heinen ab, der seit September 2006 für den A380 verantwortlich war und die Schwierigkeiten mit dem Superjumbo-Programm in Griff bekommen sollte.

Airbus hat Probleme mit der Verkabelung des Riesenjets, der standardmäßig für 525 Passagiere ausgerichtet ist. Der Flugzeugbauer hatte deshalb im Mai die Auslieferungstermine zum vierten Mal um weitere drei bis fünf Monate verschieben müssen. Heinen leitet laut Airbus fortan den Bereich "Rumpf und Kabine". (sba/AFP)

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