Wirtschaft : Nachdenken über eine Entlassung FC Arsenal überlegt, Japans Star Inamoto doch zu behalten

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Yokohama (dpa). Erst wollte sein Klub ihn rauswerfen, nun überdenkt der FC Arsenal diese Entscheidung noch einmal. Wie englische Zeitungen berichten, hat der FC Arsenal Junichi Inamoto, den neuen Star der japanischen Fußball-Nationalmannschaft, bereits vor der WM vorzeitig aus seinem bis 2005 datierten Vertrag entlassen. Damit hätte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler, der Japan mit zwei Toren zur unerwarteten Tabellenführung in der Gruppe H verhalf, ablösefrei den Verein wechseln können. Doch nun möchte Arsène Wenger die Entscheidung noch einmal überdenken. „Es ist keine gute Zeit, um über seine Zukunft zu sprechen. Wir haben uns noch nicht entschieden“, sagte Arsenals Trainer, „er hat bewiesen, dass er bei jedem europäischen Klub spielen kann.“ In den vergangenen Monaten war der Franzose weniger gut auf Inamoto zu sprechen. Der laut Presseberichten 3,1 Millionen Euro teure Neuzugang von Gamba Osaka kam in seiner ersten Saison beim Englischen Meister lediglich bei zwei Spielen im Worthington-Cup und für insgesamt 20 Minuten in der Champions League zum Einsatz. Wie Wenger dementierte auch Inamotos Manager Nobuaki Tanabe Meldungen von einem Abschied: „Es gibt keinen Kontakt mit Arsenal. Wir haben vereinbart, dass sich Inamoto und Wenger nach der Vorrunde unterhalten und dann entscheiden.“ Angeblich hat Uefa-Cup-Sieger Feyenoord Rotterdam Interesse an Inamato.

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