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Jede zweite Managerin will die Quote

Frankfurt am Main - Deutschlands Topmanagerinnen sind einer Umfrage zufolge für eine gesetzliche Frauenquote – wenn auch mit Einschränkungen. Die Personalberatung Odgers Berndtson veröffentlichte am Montag das Ergebnis ihrer Umfrage unter den 49 Frauen, die in einem der 500 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands im Vorstand oder der Geschäftsführung sitzen. Danach befürworten fast die Hälfte dieser Frauen (44 Prozent) die Frauenquote. Die übrigen sagten, eine gesetzliche Regelung wäre zumindest temporär hilfreich, um den Frauenanteil in den Führungsgremien spürbar zu erhöhen. AFP

Chrysler baut Elektro-Fiats

Washington - Der US-Autokonzern Chrysler, der sich zu 20 Prozent im Besitz des italienischen Herstellers Fiat befindet, will den Fiat-Kleinwagen Cinquecento in einer Elektroversion für den US-Markt bauen. Das erklärte der Chrysler am Montag. Das Auto sei klein und leicht und damit „perfekt“ für den Einbau der nötigen Technologie. Der Elektro- Cinquecento soll demnach 2012 auf den Markt kommen. Der Preis werde sich im Rahmen vergleichbarer Elektroautos bewegen. Chrysler und Fiat hatten im Oktober mitgeteilt, dass sie bei der Entwicklung von Elektroautos zusammenarbeiten wollen. AFP

Mehr Schokohasen als Menschen

München - Zu Ostern sind traditionelle Süßwaren wie Schokoladenhasen gefragt. Knapp 130 Millionen Exemplare werden hierzulande pro Jahr vernascht, teilte der Süßwaren-Handelsverband Sweets Global Network mit. „In wirtschaftlich unsicheren Seiten greifen die Verbraucher eher zu klassischen Traditionsprodukten“, sagte Geschäftsführer Hans Strohmaier. Weniger Raum sei da für Produktexperimente. In der Vergangenheit hatten die Hasen noch starke Konkurrenz von anderen Tierfiguren wie Küken und Schäfchen bekommen. Mit einem Marktanteil von zehn Prozent belegen die Hasenfiguren innerhalb der Oster-Süßwaren aber nur den zweiten Rang. Umsatzstärkste Gruppen sind die Ostereier. dpa

Katar sucht nach Kaufgelegenheiten

Berlin - Katar ist nach dem Einstieg bei Volkswagen und Porsche auf der Suche nach weiteren Investitionen in Deutschland. „In Europa und speziell in Deutschland gibt es noch eine Reihe anderer interessanter Unternehmen, auf die wir schauen werden“, sagte Abdullah bin Hamad al Attiyah, Vize-Premier und zugleich Wirtschaftsminister von Katar, dem „Handelsblatt“. Er warnte vor protektionistischen Bestrebungen. Vor zwei Jahren sei in Deutschland eine Debatte über Beschränkungen von Investitionsmöglichkeiten geführt worden, die zeitweise in die falsche Richtung gegangen sei. „Jetzt erscheint uns das Land wieder sehr offen für Investitionen. Und das ist sehr gut so. Es hilft der deutschen Wirtschaft“, sagte al Attiyah. HB

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