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Justiz ermittelt bei Sal. Oppenheim



Frankfurt am Main - Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die frühere Führung der Traditionsbank Sal. Oppenheim. „Wir haben ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen ehemalige Führungsverantwortliche der Bank eingeleitet“, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Wie lange das Verfahren dauert, wollte er nicht sagen. Kommt es am Ende zu einer Verurteilung, drohen den Beschuldigten Haftstrafen von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen. Das mittlerweile zur Deutschen Bank gehörende Haus Sal. Oppenheim kündigte an, mit den Behörden voll zu kooperieren, damit die Untersuchungen schnell abgeschlossen werden könnten. rtr

Handel schafft trotz Krise neue Jobs

Düsseldorf - Der deutsche Einzelhandel hat im Krisenjahr 2009 trotz schrumpfender Umsätze Zehntausende neuer Arbeitsplätze geschaffen. Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) betrug das Plus zum Stichtag 30. Juni rund 40 000 – davon 11 000 Minijobs. „Neue Jobs sind aber auch in der zweiten Jahreshälfte entstanden“, sagte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Mittwoch. Viele Fachmärkte und Supermärkte sowie Mode- und Schuhketten hätten 2009 ihre Mitarbeiterzahl aufgestockt. In diesem Jahr sei in der Branche bei einem stabilen Gesamtumsatz auch kein Jobabbau zu erwarten.dpa



Betrug bei Henkel führt zu Anklage

Düsseldorf - Nach einer millionenschweren Betrugsaffäre beim Henkel- Konzern hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 44 Jahre alten PR-Manager und einen 48 Jahre alten Kaufmann erhoben. Beide sollen Forderungen gegen den Henkel-Konzern erfunden sowie entsprechende Belege gefälscht und verkauft haben. Dabei sei ein rechnerischer Schaden von 45 Millionen Euro entstanden. Der Restschaden betrage 15 Millionen Euro, sagte Staatsanwalt Nils Bußee am Mittwoch. Den beiden Angeklagten wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug sowie Urkundenfälschung vorgeworfen. Gegen einen schwer kranken dritten Verdächtigen sei das Verfahren eingestellt worden. dpa

Bombardier baut mehr Züge

Berlin - Die französische Bahn SNCF hat ihre Zugbestellung bei Bombardier Transportation um 49 Régio-2-N-Regionalzüge aufgestockt. Darüber informierte das kanadische Unternehmen Bombardier, dessen Europazentrale in Berlin beheimatet ist, am Mittwoch. Ursprünglich sah der im Februar 2010 geschlossene Vertrag die Lieferung von bis zu 860 Zügen für die französischen Regionen vor. Der Auftrag hat einen Wert von umgerechnet rund 350 Millionen Euro. Bisher haben sechs französische Regionen insgesamt 129 Fahrzeuge bestellt. Die ersten Lieferungen sind für den Juni 2013 vorgesehen. Tsp

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