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Studie: Vertrauen in Autoverkäufer und Finanzberater ist am geringsten

Das Vertrauen in Reiseveranstalter, Finanzberater, Autoverkäufer und Politiker geht seit Jahren zurück und hat den bisher niedrigsten Stand erreicht. Das ist das Ergebnis einer Verbraucherstudie über die vertrauenswürdigsten Berufe, die das Magazin „Reader’s Digest“ in 16 Ländern Europas durchgeführt hat. Autoverkäufer kamen nach einem Vertrauenswert von 21 Prozent im Jahr 2002 in diesem Jahr nur auf 11 Prozent. Das Vertrauen in die Finanzberater rutschte von 24 auf 16 Prozent. Das größte Vertrauen schenkten Deutsche und Europäer dagegen Feuerwehrleuten, Piloten, Krankenschwestern, Apothekern und Ärzten. Mehr als 32 000 Leser beteiligten sich laut Magazin von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage, davon rund 9000 in Deutschland. ddp

Angst vor Krise führt Beschäftigte

in Teufelskreis

Angst um den Job ist ein Motivationskiller. Mitarbeiter müssen aufpassen, dass sie sich nicht in Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz hineinsteigern. Denn dann werde das befürchtete Aus im Beruf leicht zur Prophezeiung, die sich selbst erfüllt. Das sagt Peter Krötenheerdt vom Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches (BDVT). „Je mehr ich glaube, dass ich abgeschossen werden, umso eher werde ich abgeschossen.“  Die Angst um den Arbeitsplatz führe Beschäftigte in einen Teufelskreis, so Krötenheerdt: Sie hemmt sie, so dass sie weniger leisten. Und dadurch wachse ihre Angst noch mehr, als nächster Mitarbeiter gekündigt zu werden. dpa

Trotz Krise sehen sich Arbeitnehmer nach neuen Jobs um

Wirtschaftskrise und angespannter Arbeitsmarkt haben nur geringe Auswirkungen auf die Wechselwilligkeit deutscher Arbeitnehmer. Das zeigen die Resultate der Studie „Bewerbungspraxis 2010“, für die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main mit dem Onlinekarriereportal Monster mehr als 9000 deutsche Jobsuchende und Karriereinteressierte befragt hat. Mehr als die Hälfte beabsichtigt, sich in nächster Zeit nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen. Rund ein Viertel plant, den aktuellen Arbeitsvertrag in naher Zukunft zu kündigen. Tsp

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