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Frequenzauktion läuft nur langsam an

Mainz/Bonn - Die Versteigerung von neuen Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur kommt nur langsam in Schwung. In der ersten Auktionswoche gaben die vier deutschen Mobilfunkbetreiber für die verschiedenen Pakete bis zum Freitagmittag Höchstgebote von insgesamt rund 185 Millionen Euro ab. Das ist gut doppelt so viel wie das Mindestgebot zum Start der Auktion am vergangenen Montag. Der Bieterkampf in Mainz ist die bislang größte Versteigerung von Funkfrequenzen in Deutschland. Experten erwarten aus der Versteigerung Erlöse in einem einstelligen Milliardenbereich. Ein Ende der Auktion in Mainz ist nicht absehbar. dpa

Berliner Forscherschloss gekippt

Berlin – Das geplante Mitmachmuseum Life-Science-Center in Berlin-Buch ist endgültig gekippt. Das bestätigte die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Freitag auf Anfrage. Die Steuerungsrunde der Staatssekretäre hatte beschlossen, die für das sogenannte Forscherschloss zurückgehaltene Immobilie in Buch wieder zur Vermarktung freizugeben. „Das Forscherschloss war politisch nicht gewollt. Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis“, sagte die Leiterin der Initiative, Gudrun Erzgräber. Bereits im Januar hatte die Senatsverwaltung für Wirtschaft den Antrag des Bezirks Pankow auf EU-Fördermittel für das Museum abgelehnt. jmi

Letzte US-Ölsardinenfabrik schließt

Washington - In den USA hat die letzte Fabrik für Ölsardinen geschlossen. Das traditionsreiche Werk Stinson der Marke Beach Cliff schloss am Freitag seine Tore, wie das Fischunternehmen Bumble Bee mitteilte. 125 Menschen verlieren damit ihre Arbeit bei dem Unternehmen im US-Bundesstaat Maine. Grund für das Ende sei die Einschränkung der Fangquoten, erklärte Bumble Bee. Beach Cliff ist eine der traditionsreichsten Marken für Ölsardinen an der US-Ostküste, die den US-Literatur-Nobelpreis-Träger John Steinbeck zu seinem Roman „Die Straße der Ölsardinen“ inspirierten. AFP

Einigung im Tarifstreit der Fluglotsen Langen - Der Tarifkonflikt bei den deutschen Fluglotsen ist beigelegt. Die Deutsche Flugsicherung GmbH habe sich mit der Gewerkschaft der Flugsicherung geeinigt, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Streiks seien damit vom Tisch. Die Fluglotsen hatten zuvor ohnehin die ursprünglich für Dienstag vorbereiteten Arbeitskämpfe wegen der Verkehrsbehinderung durch die Aschewolke aus dem Vulkan in Island für ausgesetzt erklärt.dpa

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