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Berlin prüft Schritte gegen Goldman

Berlin - Die Bundesregierung behält sich rechtliche Schritte gegen die unter Betrugsverdacht stehende US-Investmentbank Goldman Sachs vor. Die Finanzaufsicht Bafin werde ein Auskunftsersuchen an die US-Börsenaufsicht Sec stellen, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm der „Welt am Sonntag“. „Nach einer sorgfältigen Bewertung der Unterlagen werden wir rechtliche Schritte prüfen.“ Die Sec wirft Goldman Sachs vor, ihre Kunden mit einem Finanzprodukt getäuscht und um mehr als eine Milliarde Dollar gebracht zu haben. Die Mittelstandsbank IKB hat laut Anklageschrift fast 150 Millionen Dollar verloren. dpa

Athen verhandelt mit EU über Hilfen Madrid - Das EU-Hilfspaket für Griechenland nimmt konkrete Formen an: Vom heutigen Montag an verhandelt Athen mit Delegierten der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Details. Griechenland ließ offen, wann es ein offizielles Hilfsgesuch an EU und IWF für Kredite richten werde. Die Euroländer wollen Athen notfalls mit bis zu 30 Milliarden Euro unter die Arme greifen. Auf den IWF könnten bis zu 15 Milliarden Euro zukommen. dpa

Porsche-Vertriebschef muss gehen

Düsseldorf - Porsche-Vertriebsvorstand Klaus Berning muss seinen Posten räumen. Das erfuhr das „Handelsblatt“ aus Branchenkreisen. Berning werden der Absatzeinbruch beim 911er und Mängel bei der Erschließung neuer Märkte zur Last gelegt, hieß es. Porsche wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Über einen Nachfolger soll es noch keine Entscheidung geben. In den Porsche-Aufsichtsrat ziehen nach der Übernahme von 49,9 Prozent der Anteile durch Volkswagen fünf VW-Vorstände ein. Konzernchef Martin Winterkorn sowie Hans Dieter Pötsch, Christian Klingler, Horst Neumann und Francisco Garcia Sanz seien für Aufsichtsratsposten in Stuttgart vorgesehen, sagte ein VW-Sprecher. HB/dpa

Deutsche Unternehmer atmen auf

Hamburg - Die meisten Unternehmer in Deutschland gehen einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge davon aus, das Schlimmste der Krise überstanden zu haben. Bei einer Befragung von 800 Vorständen und Geschäftsführern erklärten 57 Prozent, der Tiefpunkt sei überwunden. Fast drei Viertel erwarten, bis 2012 das Umsatzniveau von vor der Krise zu erreichen. dpa

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