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Arriva bestätigt Bahn-Angebot



Berlin - Die Deutsche Bahn bietet insgesamt 2,7 Milliarden Euro für den britischen Verkehrskonzern Arriva. Dies wäre die bislang teuerste Übernahme für den Staatskonzern. Man sei in fortgeschrittenen Gesprächen mit der Bahn, erklärte das britische Unternehmen am Montag. Zuvor hatte diese Zeitung berichtet, dass der Aufsichtsrat der Bahn am Mittwoch ein Angebot absegnen will. Die Kaufsumme schließt die Schulden Arrivas von rund einer Milliarde Euro ein. An der Londoner Börse gewann die Arriva-Aktie am Montag mehr als drei Prozent. Arriva ist einer der wenigen großen Verkehrskonzerne in Europa, die nicht vom Staat kontrolliert werden. brö

Berlin will Gewerbesteuer für Freie Berlin - Auch Ärzte, Anwälte und andere Freiberufler sollen nach dem Willen des Berliner Finanzsenators Ulrich Nußbaum (parteilos) Gewerbesteuer zahlen. Um die schwankenden Einnahmen der Kommunen zu verstetigen, müsse der Kreis der Zahler vergrößert werden, sagte Nußbaum, der auch die Finanzministerkonferenz leitet. „In Berlin würde uns das fast 170 Millionen Euro Mehreinnahmen bringen.“ Auch die Kommunen unterstützen die Forderung Nußbaums. „Die Einbeziehung der freien Berufe würde die Gewerbesteuer stabilisieren“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, am Montag Handelsblatt Online. Endlich müssten sich alle an der Finanzierung der kommunalen Infrastruktur beteiligen, die sie nutzen. Landsberg wies darauf hin, dass sich für die freien Berufe dadurch keine Mehrbelastung ergebe, weil sie die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer anrechnen könnten. dpa

Bund türmt Rekordschulden auf

Berlin - Die Staatsschulden haben 2009 nach Berechnungen der Bundesbank ein Rekordhoch erreicht. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen häuften Ende Dezember einen Schuldenberg von rund 1,762 Billionen Euro an, wie die Bundesbank am Montag mitteilte. Dies entspreche 73,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und liegt damit deutlich über der im EU-Vertrag erlaubten Grenze von 60 Prozent. Die Währungshüter riefen die Bundesregierung auf, die Haushalte umfassend zu konsolidieren. rtr

Banken-Tarifrunde auf Mai vertagt

Berlin - Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 240 000 Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken ist am Montag ergebnislos vertagt worden. Die Arbeitgeberseite lehnte die Forderungen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nach veränderten Arbeitsbedingungen der Bankmitarbeiter ab. Verdi geht es in den Gesprächen vor allem darum, den Verkaufsdruck auf Kundenberater zu verringern. Die Verhandlungen sollen am 17. Mai in Frankfurt am Main fortgesetzt werden. AFP

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