NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Verdi warnt vor Karstadt-Kahlschlag

SIEMENS AG]

Berlin - Die Gewerkschaft Verdi lehnt weitere Zugeständnisse der Beschäftigten zur Rettung der Warenhauskette Karstadt ab. Die stellvertretende Vorsitzende Margret Mönig-Raane will mit dem Kaufinteressenten Triton ein klärendes Gespräch über mögliche Forderungen im Falle einer Übernahme führen. „Ein Plan zur Fortführung des Unternehmens sollte nicht darauf kalkuliert sein, die Beschäftigten ein weiteres Mal zur Kasse zu bitten. 150 Millionen Euro allein aus dem laufenden Sanierungstarifvertrag sind ein sehr bedeutender und großer Beitrag, mehr geht nicht“, sagte Mönig-Raane in Berlin. Ein Triton-Sprecher sagte, es gebe einen Gesprächstermin mit Verdi in den nächsten Tagen. Tsp

/SIEMENS AG]Mittelstand zeigt sich guter Dinge

SIEMENS AG]Frankfurt am Main - Die deutschen Mittelständler haben die Rezession überwunden. Nach einer Umfrage der DZ Bank beurteilen sie ihre aktuelle Lage inzwischen wieder positiver als im langjährigen Durchschnitt, teilte das genossenschaftliche Institut bei der Vorlage seines Mittelstandsbarometers am Montag mit. Beim Blick in die nähere Zukunft zeigten sich die 1500 befragten Unternehmen sogar so optimistisch wie noch nie seit Beginn der DZ Bank-Mittelstandsumfrage im Jahr 1995. „Erstmals seit Beginn der Finanzkrise planen wieder deutlich mehr Mittelständler, Personal auf- als abzubauen“, berichtete die Bank weiter.DZ BANK AG] dpa

Desertec bekommt neue Vorstände

Hamburg - Die Organisationsberaterin Katrin-Susanne Richter und der Unternehmer Thiemo Gropp wurden zu Vorständen der Desertec Foundation bestellt. Max Schön, Unternehmer und Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats der gemeinnützigen Stiftung. Die bisherigen Vorstände Gerhard Timm und Friedrich Führ werden der Stiftung weiterhin eng verbunden bleiben. Timm wurde in den Aufsichtsrat gewählt, Führ entwickelt Veranstaltungskonzepte, um die Desertec-Idee aktiv in weiteren Regionen der Welt zu verbreiten. /DZ BANK AG]/SIEMENS AG]Tsp

China hat in Weltbank mehr zu sagen Washington - China hat Deutschland nicht nur als Exportweltmeister abgelöst, sondern verfügt jetzt auch in der Weltbank über mehr Stimmrechtsanteile als die Bundesrepublik. Nach einer neuen Verteilung der Stimmrechte liegt Peking mit 4,42 Prozent der Anteile nun vor Berlin mit 4,00 Prozent. Die meisten Stimmrechte in der Weltbank haben nach wie vor die USA und Japan. Die 186 Mitglieder der Weltbank einigten sich darauf, dass Schwellen- und Entwicklungsländer 3,13 Prozentpunkte mehr Stimmrechte bekommen. Insgesamt haben sie damit einen Anteil von 47,19 Prozent. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben