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Merkel wirbt für Elektromobilität

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will Deutschland zum „Leitmarkt für Elektromobilität“ machen. Elektroautos seien ein Beitrag zum Klimaschutz und zugleich eine Chance für die deutsche Autoindustrie, sagte Merkel in ihrer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft. An diesem Montag wollen Bundesregierung, Autoindustrie und Energiewirtschaft bei einem Spitzentreffen in Berlin eine „Nationale Plattform Elektromobilität“ beschließen. Merkel sagte: „Wir wollen, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf unseren Straßen fahren. Bis dahin haben wir noch einen weiten Weg zu gehen.“ dpa

Siemens stärkt den Standort Berlin

München - Die Siemens-Verkehrstechniksparte will ihre Präsenz in Berlin ausbauen. Um näher an die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft und damit auch an die Kunden zu rücken, sollten insgesamt rund 80 Mitarbeiter der Sparte aus Erlangen und Braunschweig ab Mai Büros in der Hauptstadt beziehen, teilte Siemens in München mit. Die Maßnahmen seien den Arbeitnehmervertretern zuvor im Wirtschaftsausschuss des Unternehmens erläutert worden. „Die Details des Umzuges werden derzeit unter Einbindung der Arbeitnehmervertretungen erarbeitet“, hieß es. dpa

HRE bekommt weitere Milliarden

München - Die krisengeschüttelte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) erhält vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) weitere 1,85 Milliarden Euro. Wie die verstaatlichte Bank in München mitteilte, soll das frische Kapital in mindestens zwei Tranchen in die Kapitalrücklage der HRE eingezahlt werden. Damit wären bislang 7,85 Milliarden Euro geflossen. Die HRE rechne auch weiterhin mit einem Kapitalbedarf von insgesamt zehn Milliarden Euro für den Konzernverbund, teilte die Bank mit. dpa

Goldman Sachs bestreitet Vorwürfe

New York - Die Betrugsvorwürfe gegen Goldman Sachs könnten ein strafrechtliches Nachspiel haben. Nach der US-Börsenaufsicht SEC prüft nun auch die New Yorker Staatsanwaltschaft den Fall. Die Ermittlungen seien aber noch in einem frühen Stadium, berichteten mehrere US-Medien am Wochenende. Es sei deshalb unklar, ob es zu einer Anklage oder gar Strafe komme. Goldman Sachs bestreitet die Vorwürfe vehement. Vor rund zwei Wochen hatte die SEC ihre zivilrechtliche Klage publik gemacht. Sie wirft Goldman Sachs vor, Anleger um mehr als eine Milliarde Dollar gebracht zu haben. Einer der Geschädigten soll die deutsche Mittelstandsbank IKB gewesen sein. dpa

Bolivien verstaatlicht Stromkonzerne

La Paz - Der bolivianische Präsident Evo Morales hat drei Stromkonzerne verstaatlicht. Wie der Chef des nationalen Stromkonzerns ENDE, Roberto Pedro, am Samstag mitteilte, handelt es sich um das zu dem französischen Konzern GDF Suez gehörende Unternehmen Corani, die Filiale Guaracachi der Briten Rurelec PLC und das bolivianische Valle Hermoso. Morales will den gesamten Energiesektor und weitere Branchen unter staatliche Kontrolle bringen. Seit seinem Amtsantritt 2006 hat der linkspopulistische Präsident mehrere Unternehmen aus dem Gas- und Ölsektor sowie der Telekommunikationsbranche verstaatlicht. AFP

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