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Benzinpreise steigen wieder



München - Die Benzinpreise an deutschen Tankstellen sind im April zum Monatsende auf ein neues Jahreshoch geklettert. Am bislang teuersten Tag des Jahres – dem 30. April – kostete der Liter Superbenzin im Schnitt 1,469 Euro, wie der ADAC am Montag in München mitteilte. Für den Liter Diesel mussten Autofahrer zum Monatsende demnach 1,273 Euro zahlen. Auch im Monatsschnitt hätten sich Benzin und Diesel gegenüber März weiter verteuert, teilte der ADAC mit. Beim Benzin stieg der Preis im April den Angaben zufolge um 2,5 Cent auf durchschnittlich 1,437 Euro. Diesel habe sich sogar um 3,6 Cent auf im Schnitt 1,229 Euro verteuert. Mit den neuen Preiserhöhungen habe der Liter Benzin im April 20,2 Cent mehr gekostet als noch vor einem Jahr, Diesel 18,4 Cent mehr. AFP

Autofahrer sollen mehr wissen

Berlin - Autokäufer sollen den Kraftstoffverbrauch von Autos nach dem Willen der Bundesregierung künftig anhand einer Farbskala ähnlich wie bei Kühlschränken erkennen können. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt hätten sich auf entsprechende Eckpunkte verständigt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mit. Neufahrzeuge sollen demnach künftig nach einer „farbigen Energieeffizienzskala“ gekennzeichnet werden. Die Energieeffizienz der Autos werde nach dem Kohlendioxid-Ausstoß und dem Gewicht der Autos ermittelt. AFP

Goldman Sachs räumt Mitschuld ein Washington - Der Chef der wegen Betrugs angeklagten US-Großbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat eine Mitschuld seines Instituts an der Spekulationsblase auf dem US-Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren eingeräumt. „Wir haben einen Beitrag zu der Blase geleistet“, sagte Blankfein dem Nachrichtensender CNN. Goldman Sachs habe Geld an Regierungen von US-Bundesstaaten oder Kommunen verliehen, an Unternehmen und Immobilienprojekte und dadurch zu deren Verschuldung beigetragen. Auch Verbraucher hätten sich in den vergangenen Jahren überschuldet. In diesem Zusammenhang habe Goldman Sachs eine Rolle gespielt, sagte er. AFP



Unternehmerin des Jahres gekürt

Berlin - Alexandra Knauer hat am Montag den „Prix Veuve Clicquot für die Unternehmerin des Jahres 2010“ gewonnen. Die 44-jährige Berlinerin ist Geschäftsführerin der Wissenschaftlichen Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmH, die Messgeräte für Labore produziert. Die Auszeichnung war 1972 in Frankreich erstmals zur Erinnerung an Barbe-Nicole Clicquot, die die nach ihr benannte Champagnermarke geschaffen hatte, verliehen worden. In Deutschland wird der Preis seit dem Jahr 1984 vergeben. Mit der Auszeichnung werden herausragende Unternehmerinnen gewürdigt. cof

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