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Umsatz im Einzelhandel fällt

Berlin - Trotz sinkender Arbeitslosigkeit kommt der Einzelhandel nicht in Schwung. Der Umsatz fiel im März um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Ohne Preiserhöhungen (real) wäre das Minus mit 2,4 Prozent noch größer ausgefallen. Damit wurde das im Februar erreichte Plus von 1,1 Prozent vollständig aufgezehrt. Experten hatten wegen der Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt stabile Einnahmen vorhergesagt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es zwar mit 3,9 Prozent und real 2,7 Prozent die stärksten monatlichen Zuwächse seit September 2008. Jedoch gab es im März einen Verkaufstag weniger. rtr

Viele müssen Lohn aufstocken

Nürnberg - In Deutschland waren im vergangenen Jahr im Schnitt 1,325 Millionen Berufstätige zusätzlich zu ihrem Lohn auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Damit flossen aus dem Bundeshaushalt 10,9 Milliarden Euro in diese Form der Lohnsubvention, bestätigte eine Sprecherin der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ vom Dienstag. Vor allem in Minijobs arbeiteten deutlich mehr ALG-II-Empfänger. Seit Juni 2005 stieg nach den Zahlen der BA die Quote der sozialversicherungspflichtigen Berufstätigen, die zusätzlich ALG II erhielten, von 1,5 Prozent auf 2,6 Prozent im vergangenen September. Wie die BA-Sprecherin sagte, lassen sich aus der Statistik allerdings nicht die Ursachen für den Bedarf an staatlicher Hilfe ablesen. AFP

Goldman Sachs zahlt Strafe

New York - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Leerverkäufe nicht korrekt ausgeführt und muss deshalb fast eine halbe Million Dollar Strafe zahlen. Die Regulierungsaufsicht des New Yorker Börsenbetreibers NYSE Euronext verhängte die Strafe von 450 000 Dollar, die zur Hälfte an das US-Finanzministerium geht, wie NYSE Regulations am Dienstag mitteilte. Goldman Sachs akzeptierte NYSE Regulations zufolge die Strafzahlung, räumte aber kein Fehlverhalten ein. Ein Sprecher von Goldman erklärte, ein Fehler in der Abwicklung sei Grund für die Verstöße. Die automatisierten Arbeitsvorgänge seien in der Zwischenzeit verbessert worden. Den Kunden sei kein finanzieller Schaden entstanden. Gegen die Bank läuft derzeit auch ein Betrugsverfahren. rtr

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