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Bauwirtschaft erwartet Wachstum



Berlin - Die deutsche Bauwirtschaft blickt zuversichtlich ins laufende Jahr. „2010 gibt es wohl eine schwarze Null“, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider. Mit geschätzten 188,5 Milliarden Euro werde der Umsatz in der Branche leicht über dem Vorjahr liegen, sagte Schneider. Dies sei der Tatsache geschuldet, dass in 2009 und bis dato auch 2010 die Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen zum Tragen gekommen seien. Im Krisenjahr 2009 hatte die Bauwirtschaft einen leichten Umsatzrückgang von 0,6 Prozent verzeichnet. Auf 2011 blickt die Branche jedoch auch wegen des Auslaufens der Konjunkturpakete mit Sorge. jmi

Bundestag kürzt Solarförderung

Berlin - Nach monatelangem Ringen hat der Bundestag die umstrittene Kürzung der Solarförderung beschlossen. Das Parlament beschloss am Donnerstag eine Änderung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), wonach die Förderung von Solaranlagen auf Dächern um 16 Prozent und auf Freiflächen um 15 Prozent gekappt wird. Beides soll ab Juli in Kraft treten. Der Bundesrat ist nicht zustimmungspflichtig. Er wird sich aber Anfang Juni mit den Regelungen befassen. Ein möglicher Einspruch mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gilt als ausgeschlossen. rtr

Mehr Aufträge für die Industrie

Berlin - Die deutsche Industrie hat im März einen überraschenden Auftragsschub verzeichnet. Die Industrie habe ihr Auftragsniveau preis- und saisonbereinigt um fünf Prozent im Vergleich zum Vormonat gesteigert, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Experten hatten nur mit einem Anstieg der Bestellungen um 1,9 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich ergab sich im März arbeitstäglich bereinigt ein starkes Auftragsplus von 26,1 Prozent. Ökonomen hatten 22,2 Prozent erwartet. Damit zeichne sich auch für die industrielle Erzeugung ab, dass der Erholungsprozess sich fortsetzt und festigt, erklärte das Ministerium. dpa

Aigner will Finanz-Infos per Gesetz    

Berlin - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) verschärft den Kurs gegenüber Banken. Sie will einen einheitlichen „Beipackzettel“ für Geldanlagen per Gesetz einführen. „Leider hat sich ein Teil der Branche einer gemeinsamen Lösung verweigert“, sagte ein Ministeriumssprecher. „Eine gesetzliche Regelung erscheint unausweichlich – hier sind sich Bundesverbraucherministerium und Bundesfinanzministerium einig.“ Aigner will einen bundesweiten Standard für mehr Informationen an Bankkunden. „Nur mit einem einheitlichen ,Beipackzettel’ können die Verbraucher unterschiedliche Geldanlagen sowie deren Chancen, Risiken und Kosten vergleichen.“ dpa

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