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Kommunen lassen Karstadt abblitzen

Essen - Bei den Verhandlungen über die Zukunft von Karstadt haben 14 Kommunen einen Steuerverzicht verweigert. Rund 80 der Gemeinden mit Karstadt- Standorten hätten dagegen dem geforderten Verzicht zugestimmt oder Zustimmung signalisiert, teilte der Insolvenzverwalter mit. Dem Insolvenzplan zufolge müssen 98 Prozent der Kommunen zustimmen. Die Frist läuft am 25. Mai ab. Bei dem Verzicht geht es um eine Steuerforderung der Gemeinden von theoretisch bis zu 140 Millionen Euro. Die Kommunen, die bislang nicht zustimmten, sind München, Köln, Dresden, Leipzig, Hannover, Bonn, Bielefeld, Kaiserslautern, Magdeburg, Kassel, Mainz, Mühlheim, Erding und Brandenburg. dpa

Lufthansa will Asche-Kompensation

Frankfurt am Main / Paris - Die Lufthansa will nicht auf den Kosten für die von der Aschewolke am Wochenende verursachten Flugausfälle sitzen bleiben. „Dafür müssen wir natürlich Kompensation bekommen“, sagte ein Sprecher. Die Höhe der Schäden sei noch nicht klar. Nach Ansicht der Lufthansa haben die Deutsche Flugsicherung und ihre europäische Schwesterbehörde Eurocontrol versagt. „Es ist zu befürchten, dass die Schließung völlig unnötig war.“ rtr

Rennen um Innovationspreis beginnt

Berlin – Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft können sich um den Innovationspreis Berlin-Brandenburg bewerben. Schwerpunkt des Jahrgangs 2010 sind die fünf regionalen Zukunftsfelder: Biotechnologie/Medizintechnik/Pharma, Energietechnik, Medien, Optik und Verkehrssystemtechnik. Bewerber finden Informationen zum Wettbewerb unter www.innovationspreis.de. Die Bewerbungsphase läuft bis 9. Juli 2010. Tsp

British Airways drohen neue Streiks

London - Bei der Fluggesellschaft British Airways droht eine Serie neuer Streiks. Das Kabinenpersonal wolle insgesamt 20 Tage an vier verschiedenen Terminen im Mai und Juni streiken, teilte die Gewerkschaft Unite am Montag mit. Die jeweils fünf Tage langen Streiks sollen am 18. Mai, am 24. Mai, am 30. Mai und am 5. Juni beginnen. Damit droht in der Sommerreisezeit ein neues Chaos. Im bitteren Streit um Arbeitsbedingungen hatten die Gewerkschaftsmitglieder zuvor ein neues Angebot von BA abgelehnt. dpa

Goldman Sachs rechnet mit Klagen

New York - Die unter Betrugsverdacht stehende Investmentbank Goldman Sachs schließt weitere Klagen nicht aus. Es sei davon auszugehen, dass weitere Aktionäre gegen Goldman vorgingen, hieß es am Montag in einem Schreiben der Bank an die US-Börsenaufsicht SEC. Die SEC hat die Bank angeklagt und wirft ihr vor, Anlegern wichtige Informationen über ein komplexes Investmentprodukt vorenthalten zu haben. Der Schaden beläuft sich auf eine Milliarde Dollar. rtr

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