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Verkaufsstopp fürs iPad gefordert



New York/Hamburg - Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC fordert wegen Patentverletzung den Verkaufsstopp von Apples iPhone, iPad und iPod in den USA. Apple verletze fünf Patente des Unternehmens, erklärte HTC. Der asiatische Konzern reagiert damit auf eine Patentklage von Apple, die das US-Unternehmen im März gegen die Taiwanesen eingereicht hatte. Währenddessen sagte der Software-Konzern Google dem iPad den Kampf an. Zusammen mit dem amerikanischen Netzbetreiber Verizon Wireless entwickelt der Internetkonzern einen eigenen Tablet-PC. Das erklärte Verizon-Chef Lowell McAdam dem „Wall Street Journal“. Details – wie etwa den Zeitpunkt für die Veröffentlichung oder welche Firma das Tablet bauen wird – nannten Verizon oder Google nicht. rtr/dpa

Unicef-Chefin geht zu Eon

Köln - Regine Stachelhaus (55), Geschäftsführerin von Unicef Deutschland, wechselt als Vorstandsmitglied zu Eon. Sie werde dort ab 23. Juni die Bereiche Personal, IT und Einkauf leiten, teilte das Kinderhilfswerk am Mittwoch in Köln mit. Darüber hinaus übernehme die Juristin bei dem Energiekonzern die Funktion der Arbeitsdirektorin. KNA

Brasilien rechnet mit mehr Öl

Rio de Janeiro/Caracas - Brasiliens nationale Erdölagentur ANP hat ihre Schätzungen für Ölvorkommen vor der Atlantikküste nach oben geschraubt. Ein im Santos-Becken liegendes Feld verfüge vermutlich über ein Volumen von 4,5 Milliarden Barrel Öl. Vorherige Schätzungen waren von zwei Milliarden Barrel ausgegangen. Venezuela besiegelte derweil ein Ölförderprojekt im Orinoco-Becken mit den Firmen Chevron und Rapsol. Die Investitionen umfassen nach Angaben des venezolanischen Energieministers insgesamt 31,6 Milliarden Euro. dpa/AFP

Rußfilter-Fördertopf wird knapp

Berlin - Wer seinen Diesel mit einem Rußpartikel-Filter noch 2010 nachrüsten lässt und 330 Euro Staatshilfe kassieren will, muss sich beeilen: Im Bundeshaushalt sind nur noch knapp 53 Millionen Euro für etwa 160 000 Nachrüstungen. Zudem werden erstmals auch Transporter und Wohnmobile in die Förderung einbezogen. Das sieht eine Richtlinie vor, die am Donnerstag in Kraft trat. Die Nachrüstung erlaubt die Nutzung der mehr als 40 städtischen Umweltzonen. dpa

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