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1,1 Milliarden Euro für Opel möglich

Berlin - Der Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern geht nach Informationen des „Handelsblatts“ davon aus, dass Opel nur noch staatliche Bürgschaften in Höhe von 1,1 Milliarden Euro braucht. Eine offizielle Empfehlung für die Gewährung der Bürgschaften gab das Expertengremium jedoch wegen „weiterhin bestehender hoher Risiken“, nicht ab. Doch nun beläuft sich die Summe, die Opel im besten Fall von Bund und Ländern erwarten kann, auf deutlich weniger als die ursprünglich beantragten 1,5 Milliarden Euro. Als nächster Schritt wird sich der Lenkungsrat des Deutschlandfonds am 25. Mai mit dem Thema befassen. Opel kündigte unterdessen an, die Corsa-Produktion im Werk Eisenach hochzufahren. Die ursprünglich von kommender Woche bis zu den Werksferien Mitte Juli geplante Kurzarbeit ist damit gestrichen. HB/dpa

Mehr Kapital für Chinas Banken

Shanghai - Die führenden börsennotierten Banken Chinas haben einem Zeitungsbericht zufolge grünes Licht für milliardenschwere Kapitalerhöhungen erhalten. Der Staatsrat, das höchste Regierungsorgan der Volksrepublik, genehmigte der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) sowie drei weiteren Geldhäusern gemeinsam umgerechnet 33 Milliarden Euro (287 Milliarden Yuan) am Markt einzusammeln, wie die „National Business Daily“ am Donnerstag berichtete. Chinas Banken kurbelten 2009 auf Geheiß der Regierung ihre Kreditvergabe an. Nun drohen ihnen Forderungsausfälle. Die Regulierungsbehörden haben die Institute auch deshalb zur Stärkung ihrer Kapitalbasis aufgefordert. rtr

Galileo wird noch teurer

Berlin - Das europäische Satellitenprojekt Galileo wird nach Angaben der Bundesregierung noch teurer als geplant. Die bis 2013 bisher veranschlagten Kosten der EU von 1,8 Milliarden Euro für die Entwicklungsphase und 3,4 Milliarden für den Aufbau reichten nach Einschätzung der EU-Kommission nicht aus, berichtete das Bundesverkehrsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen. Damit steige auch der deutsche Anteil von bisher 830 Millionen, heißt es in dem Schreiben. Das Programm wird von der EU und den Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. Die Grünen monieren unter anderem, dass die Regierung eine militärische Nutzung des Navigationssystems nicht mehr ausschließt.dpa

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