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Studie: Akademiker

sind nur selten arbeitslos

Akademiker sind nur selten arbeitslos. Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in Hannover hervor, für die Absolventen des Jahrgangs 1997 über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht wurden. Fünf Jahre nach dem Abschluss sind demnach drei Prozent arbeitslos, nach zehn Jahren sogar nur noch ein Prozent. Umgekehrt sind 91 Prozent der Absolventen von Fachhochschulen und 89 Prozent der Uni-Abgänger zehn Jahre nach ihrem Abschluss regulär erwerbstätig. Der Großteil ist dabei unbefristet beschäftigt – das gilt für mehr als 80 Prozent der FH-Abgänger und 70 Prozent der Erwerbstätigen mit Uni-Abschluss. (Mehr dazu im Internet: http://dpaq.de/hisstudie) dpa

Kinderbetreuung im Betrieb

ist äußerst selten

Nur wenige Firmen haben eigene Betreuungsplätze für die Kinder von Mitarbeitern. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin, das Firmen zum Thema Familienfreundlichkeit befragt hat. Ende 2009 hatten lediglich 2,4 Prozent der Unternehmen einen Betriebskindergarten oder eine eigene Kita. Damit ist der Anteil in den vergangenen Jahren gesunken: 2006 betrug er noch 3,5 Prozent. Vorwiegend gibt es solche Plätze in größeren Unternehmen mit 250 oder mehr Beschäftigten. Zugleich sind weniger Firmen bereit, Eltern etwa durch finanzielle Zuschüsse oder einen Tagesmütterservice bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Solche freiwilligen Leistungen biete knapp jede siebte Firma an (15,1 Prozent). 2006 war es noch jede vierte (27,3 Prozent). dpa

Berufswahl: Bei Lehrstellensuche

auch verwandte Berufe einbeziehen

Auf der Lehrstellensuche erhöhen Jugendliche ihre Chancen, wenn sie bei der Berufswahl flexibel bleiben. „Junge Leute sollten sich nicht ausschließlich auf die besonders begehrten Ausbildungsberufe konzentrieren, sondern verwandte Berufe in Betracht zu ziehen“, sagt Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Jungen Frauen empfiehlt er, auch Berufe aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu erwägen. In diesen Bereichen gebe es in Zukunft voraussichtlich einen großen Bedarf an Fachkräften. dpa

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