NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Butter wird teurer

Düsseldorf - Butter wird deutlich teurer. Der Discounter Aldi Süd hat den Preis für Deutsche Markenbutter auf 1,05 Euro je 250-Gramm-Stück angehoben. Das sind 20 Cent oder 23,5 Prozent mehr als vor einer Woche. Die größten deutschen Lebensmittelhändler Edeka und Rewe erhöhen ebenfalls die Preise. Bei Edeka werde die billigste Butter um 20 Cent teurer und koste dann 1,05 Euro, sagte ein Sprecher am Montag. Gleiches gilt für Rewe und die Discount-Tochter Penny. dpa

Investoren zieht es in die USA

Washington - Ausländische Investoren haben im März unterm Strich so viel Kapital in den USA investiert wie nie zuvor. Netto verbuchte die größte Volkswirtschaft der Welt einen Zufluss von 140,5 Milliarden Dollar, wie das US-Finanzministerium am Montag mitteilte. Im Februar hatte es einen Zufluss von 47,1 Milliarden Dollar gegeben. Die Kapital-Daten gelten als Indikator für das Interesse ausländischer Anleger an US-Wertpapieren. Die USA benötigen zur Finanzierung ihres massiven Handelsbilanzdefizits ausländisches Kapital. rtr

Wirtschaft erholt sich weiter

Berlin - Die deutsche Wirtschaft bleibt trotz der Euro-Krise auf Erholungskurs. Die Unternehmen profitierten vor allem vom Aufschwung in den Schwellenländern und steigenden Exporten, erklärte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Mehr als 2000 Firmen hatte das Institut befragt. Die Konjunktur werde 2010 um rund 1,7 Prozent wachsen und 2011 noch einmal um gut zwei Prozent zulegen, sagte IW-Direktor Michael Hüther. rtr

EU will strengere Fischfangquoten

Brüssel - Die Europäische Kommission will für kommendes Jahr eine Einigung auf strengere Fangquoten für Fischer durchsetzen. Die neue EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki wies darauf hin, dass die meisten Bestände in europäischen Gewässern immer noch überfischt seien. Und dies, obwohl sich die EU-Staaten 2002 darauf geeinigt hätten, bis 2015 den Sektor so auszurichten, dass auch langfristig Fischerei möglich sei. Nirgendwo auf der Welt sind die Bestände so überfischt wie in EU-Gewässern. dpa

Schäuble braucht weniger Kredit

Düsseldorf - Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) muss 2010 weniger Schulden machen als geplant. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das „Handelsblatt“ zeigen, dass er knapp 70 Milliarden Euro Nettokreditaufnahme benötigen wird. Im Bundeshaushalt sind gut 80 Milliarden Euro eingeplant. „Vor allem der stabile Arbeitsmarkt entlastet den Bund deutlich“, sagt das IfW. Darüber hinaus entwickeln sich auch die Steuereinnahmen etwas besser, als bei der Etat-Aufstellung erwartet. asr

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